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Abbaden

von naentzie @ 2008-03-05 - 23:02:30

Die Truemmerstadt Pisco hinter mir gelassen gings auf nach Chincha.

Natuerlich hatte auch hier das Erdbeben seine Spuren hinterlassen und die billigen Hostals weggebebt... Das hatte dann die teuerste Uebernachtung meiner gesamten Reise zur Folge (war abers Geld nicht wert...).
In der naehe von Chincha gabs ne riesige Hacienda zum Ankieken auf der frueher Sklaven vor sich hinarbeiten. Damit auch jeder weiss was so abgegangen ist, gabs ne Fuehrung (die begehbaren Katakomben waren schon n bischen gruselig...). Leider war auch hier das Erdbeben aktiv, sodass einige Haeuser nicht mehr da waren.

Gestern gings dann nach Lunahuana, nem Top Weinanbaugebiet. Die Leute dort waren echt nett, der Dorfpolizist hat mich rumgefuehrt um ne guenstige Unterkunft zu finden. Im Anschluss gabs dann ne Tour mit ner Besichtigung von ner Bodega (ne Weinverarbeitungsanlage halt). Dort gabs neben Wein auch den Schwerdreher Pisco (verwandt mit dem Herrn Pisco Sour). Dann wurde ich mal wieder in der Ablehnung von gefuehrten Touren bestaetigt, die Besichtung eines Geisterhauses (ne Ruine am Stadtrand wos nix zu sehen gab) war das Highlight der Tour, naja hab ich halt draussen gewartet...

Heute frueh gings dann noch mal Abschluss-Raften, allerdings nur ne Stunde. Muss ganz ehrlich sagen dass ich nach dem Erlebnis in Cusco ganz schoen Schiss hatte vor der Abfahrt, aber wer vom Pferd faellt soll ja auch wieder rauf...
Die Belohnung war reichlich, nette Rapids, n ganz schoen heftiger Fluss.

Nachmittags folgte ne kurze Fahrt mit dem Colectivo (n PKW mit vier Leuten auf der Ruecksitzbank, drei vorne -auf der Handbremse lag n Kissen damits nicht so hart is- und das passt sogar) nach Zerro Azul, n Dorf am Wasser. Leider nicht ganz so schoen wie ich dachte aber noch mal n bischen Abbaden vorm Rueckflug muss sein!

Kurz vor meiner Abreise habe ich mich dann doch noch getraut das allgegenwaertige "Cebiche" zu probieren. Dit is Fisch der nicht erhitzt, sondern ledeglich in Citrone, Pfeffer und Zwiebeln eingelegt wird. Und es schmeckt wiedererwarten doch recht lecker...

Am Freitag gehts dann nach Lima um Sonnabend frueh das Flugzeug zu schnappen. In Madrid werde ich dann noch zwei Tage meinen Jetlag auskurieren...

Bis denne
Danilo


 
 

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