Wie unsere Seele uns Signale und Botschaften über sogenannte "Krankeiten" übermittelt, tut dies das Leben auch durch Unfälle. Es liegt auch hier eine Aufforderung an uns zugrunde, wenn wir vom Wege abkommen, ins Schleudern geraten, den Halt verlieren, aus der Bahn geworfen werden, aufs Glatteis geraten, jemanden anfahren oder im Graben landen. Ein Knochenbruch unter-bricht das, was wir gerade taten, und hindert uns daran, es weiterzuführen. Die Krankheit macht uns immer ehrlich und bringt das zutage, was wir gerne verdrängen versuchen. Sollte dich diese Art von Krankheitssicht näher interessieren, so empfehle ich als Leküre Thorwald Dethlefsens und Rüdiger Dahlkes Buch "Krankheit als Weg".
Doch es gibt auch durch ehemalige Leben oder durch familiäre Ahnenvorfahren karmisch und genetisch bedingte Krankheiten.
Bevor wir inkarnieren, entwerfen wir, meistens zusammen mit unseren Begleitern - dem sogenannten Schutzengel und/oder unserer Seelenfamlie -, unser Lebensmuster. Und dieses beinhaltet auch angeborene Leiden, aber auch später auftretende Krankheiten, um uns zurückzubringen, falls wir von unserem Lebensmuster abkommen sollten.
Aber es gibt auch solche Krankheiten, die man als karmisch bedingt bezeichnet. Das heisst, dass wir in einem früheren Leben möglicherweise (sollte aber keine Entschuldigung sein) jemanden gefoltert haben, indem wir ihm wochenlag Wasser auf den Kopf tropfen liessen, und deswegen Migräne mit in ein neues Leben nehmen, um nachempfinden zu können, was wir diesem Menschen angetan haben. Vielleicht haben wir auch einen Feind die Augen ausgestochen und kommen jetzt blind auf die Welt oder verlieren bei einem Unfall das Augenlicht.
So etwas ist möglich, muss aber nicht zutreffen, und schon garnicht als Enschuldigung verwendet werden. Es kann aber sein, dass bei solch einer karmisch bedingten Krankheit eine Heilung nicht möglich sein wird, weil die inkarnierte Seele ausgleichen will, was man einem anderen Menschen eins angetan hatte.
Aber stellen wir uns das einfach einmal bildlich vor: Wir lesen in der "Bild" - "Krone" - "Kurier" oder in anderen Tageszeitungen von einem bestialischen Mord, bei dem ein Mann ein paar Kinder sexuell missbraucht und dann mit einem Hammer deren Köpfe zerschlagen hat. Und haben wir in solch einem Fall dem Täter nicht auch die Pest an den Hals gewünscht? Ihm gewünscht, dass er dafür irgendwann einmal büssen muss? Angenommen, dieser Mann stirbt ein paar Jahre später bei einem Autounfall, wird sofort wiedergeboren und ist seit der Geburt nicht nur im Gesicht entstellt, sondern auch noch auf einem Auge blind. Nun nehmen wir einmal an, wir wären der Arzt, zu dem die Mutter mit diesem Kind, das vorher der brutale Kinderschlächter war, kommt, und wir erkennen auch noch, aufgrund unserer medialen Begabung, dass es dieser Mann war, der damals die Kinder umgebracht hatte. Was würden wir dann denken? Wäre es gerecht vom "LEBEN", dass erso entstellt ist? Klar, dieses Leben ist seine persönliche Matrix, die sich erfüllen wird.
Das ist natürlich nur ein erfundenes Beispiel und soll nicht heissen, dass alle Behinderten voher Mörder waren. Es kann aber auch sein, dass dieser Kinderschlächter in einem neuen Leben eine ganz normale Familie hat, ja, sogar drei wunderschöne Kinder, doch eines Tages seine Kinder von einem "Anderen" Kinderschänder abgeschlachtet werden, damit er nachfühlen kann, wie es den Eltern der Kinder ergangen sein musste, die er selbst umgebracht hat.
Wie gesagt, sollten wir mit Urteilen vorsichtig sein. Bloss weil jemand behindert oder entstellt ist, muss das nicht bedeuten, dass er ein schlechter Mensch ist oder (in einem Vorleben) war. Doch können nicht nur die hellsichtigen Kinder solche Fälle bestätigen, sondern jeder Hypnose- oder Rückführungstherapeut oder Hellseher, da solche Tragödien eben oft in deren Sitzungen zum Vorschein kommen; nach dem inzwischen bekannten Naturprinzip: "Was wir säen, werden wir auch ernten".
Gemäss dieser Betrachtungsweise würde jede Krankheit ihren Sinn verlieren, wenn sie geheilt werden könnte, ohne dass die Ursache erkannt wird. Wahre Heilung kann nur eintreten, wenn wir die Botschaft des Symptoms verstanden haben und uns an die Lösung des Konfliktes machen. Das leuchtet doch ein, nicht wahr?
So, nun haben wir aber genug der Vokalben einstudiert.
Mit diesem Hintergrund stellen wir uns der nächsten Frage, nämlich...
[...in der Fortsetzung...]







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