Andere Redewendungen, die unsere Organe mit ins Spiel bringen, sind: Es geht uns etwas an die Nieren, oder wenn wir unter Druck stehen, meldet sich die Blase, oder spucken wir Gift und Galle, so sollten wir lernen, mit unseren angestauten Aggressionen besser umzugehen, und ein kaltes Herz oder Herzlosigkeit hat ebenso eine Auswirkung auf das gleichnamige Organ. Hierbei wäre die Fragen angebracht, ob wir immer auf unser Herz hören und welchen Stellenwert die Gefühle in unserem Leben haben. Und dass, wenn uns jemand auf die Nerven geht, das nicht ohne Folge für unser Nervensystem bleiben wird, sollte inzwischen auch einleuchten. Der Hautkranke könnte sich fragen, was ihm unter die Haut geht oder was ihn juckt; der Erkältete hat die Nase voll oder zuviel um die Ohren gehabt; dem Magenkranken ist etwas auf den Magen geschlagen - oder geht ihm die Liebe durch den Magen? Vielleicht ist er auch auf jemanden sauer - oder hat er etwas in sich hineingefressen? Wenn jemand Schiss hat oder sich vor lauter Angst in die Hose macht, zeigt dies auf, dass der Darm auch Ängste katalysiert. Aber auch Geldprobleme spiegeln sich im Darm wieder. Der Geldscheisser (im Volksmund) zeigt diese Verbindung auf. Auch das Treten in einen Hundehaufen, was angeblich einen Geldsegen ankündigen soll, verweist in diese Richtung. Eine Verstopfung hat daher mit dem Nicht-hergeben-wollen und dem Nicht-loslassen-wollen zu tun - Geiz.
Der Schleimscheisser, der anderen hinten reinkriecht, gibt sein Rückgrat an der Garderobe ab, um im Leben voranzukommen. Er hat Angst, sein eigenes Leben und seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und sich durchzusetzen.
Und so weiter...
[...gleich die Fortsetzung dazu...]







Bisher keine Kommentare/Trackbacks für diesen Eintrag...