
...und heute nacht träumte ich unter anderem, dass ich im 22ten stock eines hochhauses bin..und ich bin in einer wohnung, und der sohn meiner cousine ist da und schläft. er ist im traum etwa 3 jahre alt. ich möchte leise gehen. es ist an der zeit zu gehen. ich gehe zur ausgangstür dieser wohnung, und ich sehe, dass die tür wie geschmolzen ist. sie ist verbogen und man kann hier und da durch die verbogenheit nach draußen schauen. ich gehe raus, möcht leise die tür schließen, aber sie will sich nicht auf anhieb schließen lassen. ich versuche sie zuzumachen, leise, aber man hört mein immer wiederkehrendes knallen mit ihr, weil sie nicht zugehen will. das kind erwacht. ich höre es schreien "nein, geh nicht, nein!" und ich kriege panik. versuche schneller die türe zu schließen. ich muss los, ich weiß nicht wohin, und ich wollte so gerne, dass stasiek (so heißt der junge) in seinem kinderbetten weitergeschlafen hätte. durch die geschmolzenen stellen der kaputten türe sehe ich schatten, ich höre die kleinen kinderfüße näher laufen, beeilend, um mich aufzuhalten. "lass mich nicht allein!" weint es herzzereissend. die tür rastet gleich ein, ich fühls. "schlaf, mein, schatz, schlaf, mama kommt gleich heim", sage ich mit liebevoller stimme. und sehe einen blondschopf irgendwo in der wohnung auftauchen, der zur tür läuft. die tür schnappt zu. ich richte mich nervös auf. mir tut das kind so leid, aber mama kommt gleich, das weiß ich. ich hole meinen mp3player raus und der einen ohrstecker ist kaputt. die musik rattert ungenau. überall im ganz gehen menschen, die aussehen, wie aus einem büro. als ob hinter der tür hier ein büro wäre. zwei volle fahrstühle. ich habe keine zeit mit ihnen zu fahren. ich entscheide mich für die treppe. sehe frauen, hochnäsige frauen, die auf den treppenabsätzen stehen und lästern. ich gehöre nicht zu denen, gehe leise vorbei. gehe und gehe. treppe für treppe. und dann...kann ich nicht mehr. ich sehe die 8. es ist die 8te etage. und dort hört meine kraft auf. ich gebe mir mühe. schaffe es noch bis zur 6ten etage und entscheide mich dann doch auf den aufzug zu warten. ich bin müde...
...und ich wache auf und bin immer noch müde. ich möchte nicht mehr müde sein. ich möchte nicht solche komischen träume. und ich liebe kinder. das kind hätte mich nicht so rufen sollen. es bricht mir sogar nach dem traum mein herz, dass ich aus der wohnung gehen musste. ich habe wirklich gehofft, es würde ruhig und friedlich weiterschlafen.
und was der traum bedeutet, das möchte ich gar nicht wissen. ich habe mir nur vorgenommen aufzuschreiben, was ich träume...













28.12.06 @ 23:58